August 2018 – Autorin: Carola Orszulik

Thema: Wirkungsvolle Personal- & Teamführung.

Die Angst vor Fehlern! 

Das hält Führungspersonen und Teamleiter davon ab, hervorragende Resultate zu erzielen.

Vermeiden Sie auf jeden Fall Fehler zu vermeiden.

Ja, Sie lesen richtig.

Der größte Fehler in der Führung ist es, ständig auf der Hut vor Fehlern zu sein.

Egal ob die eigenen Fehler oder die von Mitarbeitern – genau die Fehler sind es, die uns weiter bringen.

Nicht nur, dass Fehler die größte Chance für Wachstum bergen, sondern der Fehler-Vermeidungs-Weg ist unserer härteste Handbremse.

Wenn wir versuchen alles perfekt und fehlerfrei zu tun und zu entscheiden, hält uns dies davon ab großartige Wirkung zu erzielen.

An der Stelle dürfen wir in zwei Fehlerarten unterscheiden:

Zum einen das Nichtbeachten von definierten Abläufen und dadurch ein schlechteres Ergebnis oder das Nicht-Erreichen des Prozess-Ziels.

Das ist kein Fehler, sondern Unachtsamkeit, Schlamperei oder einfach ein Versehen. Das sind nicht die Fehler, die uns weiterbringen.

Übermäßig individuelle Energie in die Vermeidung zu investieren lohnt sich allerdings in aller Regel auch nicht.

Ein absolut sinnvolles Vorgehen ist das Ansehen des definierten Ablaufs und das Einbauen von Sicherheitsstufen – falls sinnvoll („Fehler wiegt schwer“) und notwendig („könnte öfters passieren“).

Das sind einfach zu analysierende Fehler und gemäß den gängigen Führungsdefinitionen in aller Regel nicht die Fehler, die Führungskräfte machen. Das sind klassische Fachkraft-Fehler.

 

Führungsfehler sind andere:

Führungskräfte bestimmen den Weg, den ein Team läuft und treffen auf diesem Weg ständig Entscheidungen über die Richtung, die Geschwindigkeit und das Equipment.

Dafür sind keine Abläufe definiert, sonst wäre die Entscheidung auch von der Fachkraft zu treffen.

Führungsentscheidungen sind im Voraus nicht in richtig und falsch, gut und schlecht zu unterscheiden.

Im besten Fall gibt es ein Ziel aus dem die Führungskraft die Entscheidung gewissermaßen ableiten kann.

Hat sich ein Unternehmen beispielsweise die ökologische Verantwortung auf die Fahnen geschrieben wird die Mensa-Leitung wohl kaum Einweg-Besteck anschaffen.

Bei weniger eindeutigen Entscheidungen fehlt uns diese Transparenz leider häufig. Oft wägen wir in alle Richtungen ab, holen weitere Meinungen ein, setzen uns selbst wenn-dann-Bedingungen oder schieben die Entscheidung einfach auf die lange Bank.

Wir haben Angst vor den Konsequenzen, die unsere Entscheidung mit sich bringt.

Dabei sehen wir Konsequenz meist negativ:

Wir könnten andere gegen uns haben, wir könnten unsere Karriere behindern, dem Unternehmen schaden oder wir könnten als Angestellte sogar unseren Job verlieren oder als Unternehmer unser Unternehmen gefährden.

Dieses Risiko macht uns oft solche Angst, dass wir entweder diese Angst als Entscheidungsgrundlage nehmen oder eben nicht entscheiden.

Beide Varianten sind denkbar ungut und nie und nimmer zielführend.

 

Also machen wir uns doch einfach klar:

 

1. Im Moment, in dem wir eine Entscheidung treffen, wissen wir NIE ob sie „richtig“ ist – die Auswirkungen hängen meist von komplexem Zusammenspiel unterschiedlicher Faktoren ab. Also entscheide aktiv – sonst wirst du entschieden.

2. Wenn wir die bestmögliche Entscheidung mit dem Worst-Case-Szenario abgleichen, dass durch diese eintreten könnte und wir damit leben könnten, sollten wir diese Entscheidung immer treffen.

3. Wenn wir unseren eigenen Perfektionismus überwinden, werden wir keine perfekten, jedoch hervorragende Ergebnisse erzielen.

Sind wir immer auf der Hut vor Fehlern, hemmen wir unsere Innovationskraft, unsere Intuition und lassen damit jede Chance auf der Strasse liegen.

Merken wir dann tatsächlich, dass eine Entscheidung in die falsche Richtung ging, ist es in mindestens 75% aller Fälle wieder an uns selbst, eine neue Entscheidung zu treffen.

Die Entscheidungsmacht ist wertvoll und bringt unsere berühmten PS tatsächlich auf die Strasse.

Entscheidung macht unsere Macht erst real!

Unternehmerische Grüße,

Carola Osrzulik

Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, freue ich mich sehr über ein „Gefällt mir“. 

Wer ist Carola Orszulik?

Carola Orszulik ist eine engagierte Unternehmerin mit einer gehörigen Portion Herzblut.

Mit jahrelanger Erfahrung in der Geschäftsführung bei COB und PalesOne führt und motiviert Sie Ihre Mitarbeiter zu Höchstleistungen und entwickelt beide Unternehmen zu einer starken Branchen-Größe.

Ihre Lieblingsthemen:

Eigenverantwortung und Potentialentfaltung. 

Mit Expertenerfahrung, Klarheit und Begeisterung, hinterlässt sie als Rednerin einen wirkungsvollen Eindruck, der machtvolle Resultate mit sich bringt.

 

Wer ist Carola Orszulik?

Carola Orszulik ist eine engagierte Unternehmerin mit einer gehörigen Portion Herzblut.

Mit jahrelanger Erfahrung in der Geschäftsführung bei COB und PalesOne führt und motiviert Sie Ihre Mitarbeiter zu Höchstleistungen und entwickelt beide Unternehmen zu einer starken Branchen-Größe.

Ihre Lieblingsthemen: Eigenverantwortung und Potentialentfaltung. 

Mit Expertenerfahrung, Klarheit und Begeisterung, hinterlässt sie als Rednerin einen wirkungsvollen Eindruck, der machtvolle Resultate mit sich bringt.

 

Wirkungstreffer in Ihrem Unternehmen?

Als praxiserfahrene Unternehmerin weiß Carola Orszulik genau wie sie Wirkung erzielt, wenn Sie in Unternehmen, Stiftungen oder Teamevents über Themen wie Macht, Verantwortung, Motivation oder Optimierung spricht.

Ihre Vorträge begeistern die Zuhörer durch Klarheit, Praxisnähe und Authentizität.

Ein kuzweiliges Erlebnis mit anhaltender Wirkung.

Besonders für jene Interessant, die Wert auf starken (Lern-)Effekt und Nachhaltigkeit legen. 

Informieren Sie sich über die Möglichkeiten für Ihren Anlass.

 

Jetzt unverbindlich Infopaket & Rednerprofil anfordern

1 + 5 =